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Aus der Klinik

Neue Ärztliche Direktorin der LVR-Klinik Düren berufen

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Frau Dr. Martine Grümmer

Die Fachärztin für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik übernimmt am 1. Januar 2019 ihre neue Funktion

Meldung vom 23.11.2018

Dr. Martine Grümmer führt ab 1. Januar 2019 als Ärztliche Direktorin die LVR-Klinik Düren. Der Gesundheitsausschuss der 14. Landschaftsversammlung Rheinland hat in seiner Sitzung am 23. November 2019 die neue ärztliche Spitze der LVR-Klinik Düren für die Dauer von vier Jahren (01.01.2019 bis 31.12.2022) berufen. Unter Vorsitz von Margret Schulz votierten die politischen Vertreterinnen und Vertreter einstimmig für die 57-jährige Fachärztin aus Jülich. Dr. Martine Grümmer folgt auf Dr. Ulrike Beginn-Göbel, die zum Jahresende in den Ruhestand geht.

In ihrer neuen Funktion an der LVR-Klinik Düren bleibt die Medizinerin parallel auch Chefärztin der Abteilung Gerontopsychiatrie. Sie ist Mitglied des Klinikvorstandes, dem Michael van Brederode als Vorsitzender und Josef Cremer als Pflegedirektor angehören.

Seit 1988 in der LVR-Klinik Düren

Dr. Martine Grümmer studierte Medizin in Leiden (Niederlande) und Aachen. Seit 1993 ist sie Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, seit 1997 auch Fachärztin für psychosomatische Medizin und Psychotherapie. Die Medizinerin kennt die LVR-Klinik Düren seit 1988 aus unterschiedlichen Funktionen: als Assistenzärztin, als Oberärztin, später als leitende Oberärztin in der Allgemeinpsychiatrie und als Chefärztin einer Abteilung, zu der auch der Bereich Gerontopsychiatrie gehört.

Sie initiierte und begleitete den Aufbau einer dezentralen Tagesklinik in Bedburg und die Öffnung einer vormals geschlossenen psychiatrischen Abteilung. Innovative Ansätze konnte Dr. Martine Grümmer bei der Planung eines Therapiezentrums für Patienten im höheren Lebensalter, ein Kooperationsprojekt mit dem Krankenhaus Düren, umsetzen.

Finanzwelt und Psychiatrie im lebendigen Austausch

Die Mitglieder des Wilbader Kreises

„Wildbader Kreis“ zu Gast in der LVR-Klinik

Die Zeiten, in denen psychiatrische Kliniken eher abseits vom öffentlichen Geschehen ihr Dasein führten und Kontakte zur Außenwelt selten waren, sind zum Glück längst überwunden. Insbesondere die tiefgreifenden ökonomischen und gesellschaftlichen Umwälzungsprozesse der letzten Jahrzehnte haben deutlich werden lassen, dass Menschen sowohl körperlich als auch seelisch auf Entwicklungen und Trends reagieren. So war und ist es nur konsequent, dass die LVR-Klinik Düren seit vielen Jahren den Dialog mit den unterschiedlichsten Einrichtungen und Gruppierungen in Stadt und Kreis Düren führt. Ein gemeinsamer Vormittag mit dem „Wildbader Kreis“ ist einleuchtendes Beispiel für dieses Konzept. Diesem Zusammenschluss gehören 28 Sparkassen in ganz Deutschland an. Die Vertreter des Vorstandes der Sparkassen tauschen sich zweimal im Jahr im Rahmen einer Frühjahrstagung und einer Herbsttagung bezüglich aktueller Fragen und Erfahrungen aus, wobei es neben dem umfangreichen Tagungsprogramm auch ein Begleitprogramm gibt, das den Gästen die Möglichkeit bietet, die jeweilige Region kennenzulernen. So wurde in Ergänzung zu Fachbeiträgen wie zum Beispiel „Quo vadis Sparkassenfamilie?“ und „Nachhaltigkeit – mehr Chance als Pflicht“ u. a. die Möglichkeit geboten, die Dürener Innenstadt zu begehen sowie das Leopold-Hoesch-Museum und die Burg Nideggen zu besuchen. Den Abschluss des dreitägigen Treffens bildete eine Zusammenkunft in der LVR-Klinik. Nach einer Begrüßung durch den Klinikvorstand referierte Frau Dr. Martine Grümmer, Ärztliche Direktorin, zum Thema „Burn-out und Folgeerkrankungen – was ist Burn-out, woran erkenne ich es und was kann ich dagegen tun?“, woraufhin sich ein lebendiges Gespräch anschloss, das die Aktualität des Vortrags deutlich werden ließ. Ein Rundgang über das Klinikgelände, die Besichtigung des Neubaus Haus 11 sowie ein Besuch in Haus 5, wo Herr Dr. Erhard Knauer, bis 2010 Ärztlicher Leiter der Klinik, Ausführungen zur Geschichte machte, schlossen sich an. Bei der Verabschiedung der 40 Personen umfassenden Gästegruppe bedankte sich Sparkassenvorstand und Organisator der Tagung Uwe Willner ausdrücklich bei Herrn Michael van Brederode, Vorsitzender des Klinikvorstands, für die Gastfreundschaft und hob dabei den sehr anschaulichen und erkenntnisreichen Vortrag von Frau Dr. Grümmer hervor. Die auch von vielen Mitgliedern des „Wildbader Kreises“ zum Ausdruck gebrachte Anerkennung gibt den Verantwortlichen in der Klinik Anlass und Motivation, das facettenreiche Dialogprogramm auf einer breiten gesellschaftlichen Basis fortzusetzen.