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Aus der Klinik

Lockerung des Besuchsverbots ab 20.05.2020, ab dem 25.05.2020 für die Forensik

Liebe Patientinnen und Patienten, liebe Angehörige,

aufgrund der aktuellen Situation um die Coronaviren gilt für unsere Klinik und für das Therapiezentrum Bergheim ein gesetzliches Besuchsverbot auf den Stationen bis zum 20.05.2020.

Wir freuen uns Ihnen mitteilen zu können, dass das gesetzliche Besuchsverbot ab Mittwoch, 20.05.2020 gelockert wird. Unter bestimmten Auflagen und strengen Regeln ist es möglich, Besuche durchzuführen und zu empfangen.

Weitere Informationen können Sie dem beiliegenden Informationsschreiben (PDF, 155 kB) entnehmen.

Vor Ihrem Besuch ist zwingend eine Terminvereinbarung notwendig. Bitte melden Sie sich dafür telefonisch bei der jeweiligen Station.

Vor jedem Besuch müssen die Besucher einen Bogen zur Selbstauskunft ausfüllen und ein Screening durchlaufen. Den Bogen zur Selbstauskunft finden Sie hier (PDF, 114 kB) . Bitte füllen Sie den Bogen nach Möglichkeit vor Ihrem Besuch aus und bringen den Bogen ausgedruckt und unterzeichnet mit.

Bitte denken Sie an Ihre Mund-Nasen-Bedeckung.

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8 hilfreiche Tipps für seelische Gesundheit in Zeiten des Corona-Virus

8 hilfreiche Tipps für seelische Gesundheit

Quelle: MHE (Mental Health Europe), deutsche Übersetzung durch Pfalzklinikum AdöR

Das Coronavirus betrifft in erster Linie den Körper – aber wer laufend die Nachrichten verfolgt, dazu angehalten ist, soziale Kontakte zu minimieren oder gar in häusliche Quarantäne zu gehen, dem kann das auch aufs Gemüt schlagen. Hier finden Sie 8 Tipps von Mental Health Europe, wie man jetzt auf seine seelische Gesundheit achten kann. Das Original auf Englisch mit vielen nützlichen Links finden Sie hier .

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LVR-Klinik auch in Zeiten von Corona gut aufgestellt

Leitungsteam der LVR-Klinik Düren
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Der Klinikvorstand

Behandlung unter Wahrung aller Bestimmungen

Die Ereignisse der letzten Monate in Zeiten der Pandemie haben bei vielen die Psyche im Übermaß strapaziert, wobei besonders Menschen mit bereits gegebenen psychischen Erkrankungen vielfach in besondere Not gerieten. So beobachtet man zum Beispiel bei Personen mit Angsterkrankungen oder Depressionen eine Verstärkung der Symptomatik. Professionelle Hilfe tut folglich not – sei es bei niedergelassenen Therapeutinnen und Therapeuten oder in einer Klinik. Positiv auf den weiteren Verlauf wirkt sich dabei eine möglichst frühe Kontaktaufnahme aus, damit sich die Situation nicht unnötig verschärft. „Unsere Abteilungen in der Klinik an der Meckerstraße sowie das Therapiezentrum an der Schoellerstraße sind bestens vorbereitet und stehen für Ratsuchende stets offen“, beschreibt Dr. Martine Grümmer, Ärztliche Direktorin, die derzeitige Lage. „Auch in diesen Zeiten halten wir fest an unseren bewährten Behandlungsangeboten.“ Durch die Verringerung von Therapiegruppengrößen und Änderungen in einigen Abläufen ist die Sicherheit der Patientinnen und Patienten gemäß den Corona-Bestimmungen vollends gewährleistet. Auch Besuche sind nach vorheriger Anmeldung und unter Auflagen in einem begrenzten Maße seit dem 21.05.2020 wieder möglich sein. „Unsere Teams zeigen hohes Engagement, um geltende Regeln mit dem stationären Alltag in Einklang zu bringen“, hebt Pflegedirektor Josef Cremer hervor. Dabei muss sich niemand sorgen, die neue Situation würde die positive Gesamtatmosphäre schmälern. Frank Menzel, Kaufmännischer Direktor und Vorsitzender des Klinikvorstands, macht es gleich an einem Beispiel fest: „Die Unterbringung in zumeist großzügigen und modernen Patientenzimmern trägt sicherlich dazu bei, Menschen in persönlichen Krisen Ruhe und Halt zu vermitteln. Motivierte Mitarbeitende tragen in der Zeit des Aufenthalts fachkompetent dazu bei, Zuversicht aufzubauen und Besserung zu bewirken.“

Der Klinikvorstand rät daher Betroffenen, möglichst früh das Gespräch mit dem Hausarzt oder einem Facharzt zu suchen. In dringenden Fällen können sie sich auch direkt an die Klinik über die Telefonnummer 02421 401004 (außerhalb der Dienstzeiten: 02421 400) wenden.

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Therapiezentrum in Eschweiler eröffnet

Der Innehof des Zentrums
Blick in den Innenhof

Am 18. Mai 2020 wurde das Therapiezentrum Eschweiler für Psychotherapie, Psychosomatik und Psychiatrie eröffnet. Dieses besteht aus einer Tagesklinik und einer Ambulanz. Der Schwerpunkt liegt auf der psychotherapeutischen Arbeit. Gleichzeitig wurde unsere bisherige Tagesklinik am Standort Stolberg geschlossen; die dortigen Behandlungsplätze wurden nach Eschweiler verlegt. Die Tagesklinik verfügt über 20 Behandlungsplätze. Das Therapiezentrum Eschweiler bietet ein auf die spezielle Problematik jedes Einzelnen abgestimmtes intensives Behandlungsprogramm. Im Rahmen der tagesklinischen Behandlung besteht die Möglichkeit, wochentags von 7.45 Uhr bis 16.00 Uhr teilzunehmen. Der Vorteil der tagesklinischen Behandlung liegt darin, dass Patient*innen in ihrem sozialen Umfeld und der individuellen Lebenssituation verbleiben. Auf Wunsch können die Angehörigen in die Therapie mit einbezogen werden. Das Behandlungsangebot umfasst:

  • Ärztliche Untersuchun­gen und Behandlung
  • Psychologische Diagnostik und Behandlung
  • Pflegerische Diagnostik u. Interventionen
  • Einzel- u. Gruppenpsychotherapie
  • Paar- und Familiengespräche
  • Medikamentöse Behandlung bei Bedarf
  • Training sozialer und lebenspraktischer Kompetenzen
  • Sozio- und Milieutherapie
  • Psychoedukation
  • Ergo-, Musik,- u. Bewegungstherapie
  • Interaktionstraining/Rollenspiel
  • Entspannungsverfahren (PMR)
  • Snoezelen
  • Hirnleistungstraining
  • Aromapflege
  • Achtsamkeitstraining
  • Adherence-Therapie

Die tagesklinische Behandlung ist gedacht für seelisch erkrankte Menschen ab dem 18. Lebensjahr, für die eine ambulante Behandlung nicht ausreichend ist, die aber eine stationäre Behandlung nicht oder nicht mehr nötig haben. Wir behandeln u.a. die folgenden Formen seelischer Störungen:

  • Depressionen
  • Angststörungen
  • Psychosomatische Erkrankungen
  • Störungen nach Trauma
  • Persönlichkeitsstörungen
  • Schizophrene und affektive Psychosen
  • organisch bedingte psychische Störungen, insbesondere beginnende Demenzen

Da die Patient*innen außerhalb der Therapiezeiten in ihrem gewohnten Umfeld leben, ist eine stabile häusliche Situation notwendig. Eine akute Selbstgefährdung oder eine schwere Suchtproblematik lassen eine tagesklinische Behandlung nicht zu.

Weitere Informationen finden Sie unter der Rubrik „ Behandlungsangebote“.

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Winken statt Schütteln

Machen Sie mit und grüßen Sie lächelnd! Wir sind nicht unhöflich, wir sind umsichtig! Winken statt Schütteln
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Machen Sie mit und grüßen Sie lächelnd! Wir sind nicht unhöflich, wir sind umsichtig! Winken statt Schütteln

Aufgrund der aktuellen Situation um die Coronaviren und saisonalen Grippeviren sehen wir derzeit in unserer Klinik vom Händeschütteln ab, getreu dem Motto: „Wir sind nicht unhöflich, wir sind umsichtig.“

Eine gute Händehygiene hat oberste Priorität.

Wir dürfen Sie daher bitten, vor dem Betreten und nach dem Verlassen unserer Gebäude die angebrachten Händedesinfektionsspender zu nutzen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

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Schwungvolle Einführung unseres neuen Kaufmännischen Direktors

Herr Menzel

Zum 1. Januar 2020 hat Frank Menzel die Tätigkeit als Kaufmännischer Direktor und Vorsitzender des Klinikvorstands in der LVR-Klinik Düren aufgenommen. Am 27. Februar wurde er offiziell durch den Landschaftsverband Rheinland (LVR) in sein Amt eingeführt. Gemeinsam mit Pflegedirektor Josef Cremer und der Ärztlichen Direktorin Dr. Martine Grümmer bildet er den Vorstand der Fachklinik für Psychiatrie und Psychotherapie. Der 53-Jährige hat die Nachfolge von Michael van Brederode angetreten, der in dieser Position in die LVR-Klinik Bonn gewechselt ist.

Martina Wenzel-Jankowski, LVR-Dezernentin Klinikverbund und Verbund Heilpädagogischer Hilfen, betonte: „Ich freue mich, dass gerade Sie die Nachfolge von Herrn van Brederode antreten, denn Sie sind seit vielen Jahren mit der LVR-Klinik Düren verbunden. Mit Ihrer souveränen, ruhigen und freundlichen Art, die von vielen sehr geschätzt wird, haben Sie dieses Amt nun übernommen. Ich bin sicher, dass Sie die künftigen Herausforderungen, vor denen diese Klinik steht, hervorragend meistern werden.“ So stehe neben einigen Bau- und Sanierungsprojekten unter anderem auch die Neustrukturierung der Krankenhausfinanzierung an, führte Wenzel-Jankowski aus.

Frank Menzel trat nach seiner Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten bei der Kreisverwaltung Düren 1992 seinen Dienst in der Dürener Klinik an. Gemeinsam mit dem Pflegedienst baute er damals das Berichtswesen auf. Parallel absolvierte er sein betriebswirtschaftliches Studium an der Fachschule für Wirtschaft in Düren. 1994 wechselte Menzel zum Neusser Alexianer-Krankenhaus und übernahm dort für elf Jahre die Finanzleitung. 2005 kehrte er in dieser Position an die LVR-Klinik Düren zurück und übernahm schließlich 2006 die Tätigkeit als stellvertretender Kaufmännischer Direktor. Wiederum parallel absolvierte er zwei Fernstudiengänge an der Salzburg Management Business School: erst den Master of Management, dann den Master of Business Administration.

Von Beginn an war die Einführungsveranstaltung von Heiterkeit geprägt. Viele Mitarbeitende und Gäste von außerhalb waren gekommen, um dem neuen Vorsitzenden des Klinikvorstands Erfolg und Energie zu wünschen. Den Worten von Frau Wenzel-Jankowski folgte die bewährte Talk-Runde, die von Pflegedirektor Josef Cremer moderiert wurde. Neben Frank Menzel nahmen Gerda Recki (Vorsitzende des Krankenhausausschusses I) und Ingo Röser (Personalratsvorsitzender) teil. Es ging um Fragen, wie der neue Klinikchef sich die Zukunft unserer Klinik vorstellt und welche Schwerpunkte er setzen möchte. Mit konkreten, souveränen und stets mit einer Prise Humor gegebenen Antworten stärkte Frank Menzel bei der Zuhörerschaft den Eindruck, dass der richtige Mann am richtigen Platze ist. Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung von Julian Bossert; er ist Saxophonist und gehört zu den stärksten musikalischen Stimmen der jungen deutschen Jazzszene. Der große Applaus war mehr als verdient.

Mit seinen persönlichen Worten zum Schluss des offiziellen Teils fasste sich Frank Menzel kurz; er dankte allen, die gekommen waren, seiner Familie und vor allem jenen, die mit ihrem Fleiß diese Feier überhaupt ermöglicht hatten: der Gärtnerei, der von Frau Theisen und Herrn Kroll geleiteten Arbeitsgruppe, der technischen Abteilung, der Küche, Frau Pelzer und allen helfenden Händen im Hintergrund. Dann wurde das (köstliche) Büffet eröffnet und der gesellige Teil folgte.

Auf gute Zusammenarbeit!

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Berufsstolz in der Pflege

Das Pflegende Enormes leisten, ist erst nicht seit der Pandemie bekannt. Hier nun ein sehr empfehlendes Heft zum Thema Berufsstolz in der Pflege!

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